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Liebe Besucher,
unser Portal ist in die Jahre gekommen. Wir werden diese Seite nach und nach neu aufbauen.
Die alten Berichte werden sukzessive wieder in diese neue Seite integriert und natürlich um
aktuelle Dinge ergänzt.
Wir bitten um etwas Geduld.
Das APHOG-Team
Sommer, Sonne, Sonnenschein
oder die Voraussetzung für Infrarotphotographie
(Eigentlich Frühjahr bis Sommer, Sonnen, Sonnenschein aber in Anbetracht der dadurch zerstörten Alliteration habe ich mich für diesen Titel entschieden)
An den Leser:
Diese Zusammenstellung und der damit verbundene Vergleich verschiedener Filmarten, Möglichkeiten und Techniken um an Infrarotphotos zu gelangen ist von einem Amateur verfasst. Dieser kennt sich weder mit Schwärzungskurven noch mit den Vorgängen, die sich dabei auf dem Medium Film abspielen, aus. Es gibt unsägliche Mengen an Berichten über die technischen Vorgänge und die damit verbundenen chemischen Vorgänge. Mögen mir die Menschen verzeihen, die hier einen hoch wissenschaftlichen Artikel über die Infrarotphotographie erwarten.
Warum dann dieser Beitrag? Infrarotphotos faszinieren mich und es ist durchaus ein gewisses Suchtpotential vorhanden. Bemerkbar macht sich dies meist in dem ein leicht aggressiver Umgangston wahrnehmbar wird, der mit einem permanenten Blick aus dem Fenster einhergeht vor alledem, wenn dieser Mensch seine Kamera mit einem IR-Film geladen hat und es kurz darauf zu regnen beginnt. Aber was reizt diesen Menschen daran, was ist das besondere an dieser infraroten Strahlung, von der er permanent redet und dabei undurchsichtige Glasscheiben sortiert. Fakt ist Infrarot Strahlung ist und bleibt dem menschlichen Auge verwehrt, es liegt scheinbar in der Natur mancher Menschen diese Wellenlänge sichtbar zu machen.
“INFRAROT-FOTOGRAFIE – 02″ weiterlesen ….
Was ist das?
Normalerweise sind Schwarzweißfilme dem menschliche Auge angepasst, d.h. der Film „sieht“ Licht von ca. 400 bis 700 nm Wellenlänge. Infrarotfilme „sehen“ darüber hinaus einen vom menschlichen Auge nicht wahrnehmbaren Wellenlängenbereich bis zu über 800 nm (filmabhängig). Infrarotfilme wurden ursprünglich zu militärischen Zwecken entwickelt. Künstliches Blattwerk zu Tarnungszwecken konnte mittels Infrarotfotografie durch den Woodeffekt von natürlichem Blattwerk unterschieden werden.
Was sieht das Ergebnis aus?
Fotografiert man mit Infrarotfilmen einfach so wie mit jedem anderen auch, dann passiert auch nichts besonders Spektakuläres. Die wahre Pracht dieser Filme kommt erst dann zur Geltung, wenn man den sichtbaren Anteil des Lichtes ganz oder teilweise wegfiltert. Die Helligkeitswerte sind dann gegenüber unseren normalen Sehgewohnheiten deutlich verändert:
- Pflanzengrün wird hellgrau bis weiß („Woodeffekt“) *
- Wasseroberflächen werden dunkelgrau bis schwarz
- Das Blau des Himmels wird ebenfalls dunkelgrau bis schwarz
- Wolken bleiben weiß und heben sich dramatisch vom dunklen Himmel ab
- Atmosphärischer Dunst wird stark reduziert
“INFRAROT-FOTOGRAFIE – 01″ weiterlesen ….
Bochum
Anton Corbijn – INWARDS AND ONWARDS
25. Mai bis 28. Juli 2013
Seine erste große Liebe galt der Musik – heute haben die Porträts des niederländischen Fotografen längst Kultstatus erreicht. Vor mehr als 40 Jahren entstanden auf einem Open-Air Konzert die ersten Bilder, die Anton Corbijn als Teenager mit einer vom Vater geliehenen Kamera schoss. Schon bald darauf verlegte er sich von der Bühnenfotografie – die seine beiden Leidenschaften verband – auf die reine Porträtfotografie. Bekannt wurde Corbijn vor allem durch seine Bilder von Musikern wie Johnny Cash, Tom Waits, Miles Davis, Mick Jagger, Nick Cave, David Bowie usw. Für Bands wie Joy Division, U2, R.E.M, Herbert Grönemeyer oder Depeche Mode, die er seit Jahren immer wieder begleitet, spielte er als Fotograf eine wichtige Rolle bei deren Imagebildung und fertigte neben Porträts auch Plattencover-Designs, Musikvideos oder gesamte Bühnenausstattungen an. Von sehr großer Bedeutung ist für Corbijn, der mittlerweile auch bei zwei großen Kinofilmen – „Control“ und „The American“ – Regie führte, jedoch noch immer die Fotografie.
Bei der Arbeit mit seiner Hasselblad-Kamera sind Fotograf und Model meist alleine, Corbijn schätzt die Intimität, die zwischen ihm und dem Abgelichteten entsteht und sich zwangsläufig auf den Betrachter überträgt: „In the age of visual democracy it is important to make images that are clearly yours“, sagt Corbijn über seine Arbeiten.
Seine großformatigen, meist quadratischen Schwarz-Weiß Fotografien bringen die Persönlichkeit des Porträtierten zum Ausdruck. Da Corbijn nicht im Studio und nur mit vorhandenen Lichtquellen – natürlichen oder künstlichen – und ohne die Verwendung eines Stativs arbeitet, erscheinen seine Bilder frei von jeglicher Inszenierung, sie wirken pur und unverfälscht. So klar seine Fotografien sind, so beliebig erscheint die Auswahl der abgelichteten Personen. Bereits seit 1989 mischen sich unter die Musiker auch vermehrt Schriftsteller, Schauspieler, Models, Regisseure und bildende Künstler. Das verbindende Moment ist dabei der Respekt und die Annerkennung, die Corbijn diesen Menschen entgegenbringt, der fasziniert ist von ihrer Schaffenskraft oder ihren Arbeiten. Gefallen ihm beispielsweise die Werke eines Malers, sucht er Kontakt und überredet ihn oder sie hartnäckig zu einem Shooting.
So unterschiedlich die Künstler und deren Werke sind, so verschieden auch die entstandenen Porträts. Mal ruhig und zurückhaltend, wie im Fall des 2010 verstorbenen Lucian Freud: Im Profil gezeigt, die Leinwand im Hintergrund und mit Pinseln in der Hand blickt der Maler ins Leere. Ganz anders die Aufnahme von Damien Hirst: Der Punk der Kunstszene blickt mit einem zum Totenschädel geschminkten Gesicht aus dem Bild heraus und scheint so den Kontakt zum Betrachter direkt herauszufordern. Nach der erfolgreichen Ausstellung im Jahr 2000 zeigt das Kunstmuseum Bochum ab dem 25. Mai erneut Porträts von Anton Corbijn. Der Fokus liegt dabei auf den neueren Arbeiten, die sich mit unterschiedlichsten Künstlerpersönlichkeiten auseinandersetzten, aber auch Bilder von Musikern, Models wie Kate Moss oder das eindringliche Porträt vom Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela werden in der Ausstellung zu sehen sein.
Auch beachtenswert:
Anton Corbijn — Inside Out — Ein Film über diesen Fotografen
Kunstmuseum Bochum / Kunstsammlung
Adresse / Kontakt
Adresse:
Kortumstraße 147
(Postanschrift) 44777 Bochum
(Navigation) 44787 Bochum
Telefon:
(0234) 910-42 30
Kasse / Information
E-Mail:
museum@bochum.de
Öffnungszeiten:
Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag:
10:00 bis 17:00 Uhr
Mittwoch:
10:00 bis 20:00 Uhr
Diafilme
Liebe Fotofreunde,
wir möchten Euch im folgenden zu Eurer umfassenden Information vier detaillierte Diafilmtests zur Verfügung stellen, die von vier unterschiedlichen, unabhängigen Institutionen bzw. Filmexperten-Teams durchgeführt worden sind.
Hier noch einmal einen besonders herzlichen Dank an die Filmexperten für ihre Arbeit, und dass sie uns ihre Ergebnisse zur Verfügung stellen!
Test Nr. 1:
Diafilmtests von Carl Zeiss, Oberkochen:
Bei Zeiss wurden regelmäßig Filme in Verbindung mit Zeiss-Objektiven getestet. Unter regulären Aufnahmebedingungen, Zitat (Zeiss Camera Lens News Nr. 17; 09/2002): „Bei seinen umfangreichen Objektivtests ist Carl Zeiss bestrebt, praktische Erfahrungen mit allen Filmen zu sammeln, die für Fotografen heute wichtig sind. Derzeit verwenden wir ungefähr 40 verschiedene Filmtypen, hauptsächlich Mittelformat Rollfilme, 120 und 220, und Kleinbildfilme, jedoch auch APS- und Großformat-Planfilme 9×12, obendrein Sofortbildfilme. Besonders wichtig sind für uns die fotografischen Auflösungstests. Filme die wir dafür einsetzen, müssen eine Auflösung bieten ganz am oberen Ende dessen, was heute bei Filmen für die allgemeine Fotografie möglich ist……Bei Zeiss benutzen wir dagegen normale fotografische Verfahren. Wir verwenden dabei handelsübliche Kameras mit Zeiss-Objektiven und erreichen damit die gleichen Werte für das Auflösungsvermögen wie die Filmhersteller. Damit ist das – oftmals hohe – Auflösungsvermögen, das die Filmhersteller unter Laborbedingungen erzielen, nicht bloß ein theoretischer Wert, sondern kann auch in der realen Fotografie erreicht und genutzt werden.“
Zitat aus Zeiss Camera Lens News, 03/2003:
„Dagegen basiert unser Verfahren auf typischen Aufnahmebedingungen wie Sonnenlicht im Freien, Belichtung mit normalen Kameraverschlüssen, Fokussierung mit normalen Fokussiervorrichtungen der Kamera, normale Filmentwicklung im normalen Fotolabor, und es werden natürlich normale Fotoobjektive von Carl Zeiss eingesetzt. Wir verwenden also normale, allgemein zugängliche Geräte und Verfahren, und unsere Ergebnisse sind daher für Fotografen praxisgerecht. Das einzige ungewöhnliche Werkzeug, das wir verwenden, dient zur Betrachtung der Filme bei hoher Vergrößerung…….Eine Lupe reicht dafür nicht aus. Also verwenden wir ein Carl Zeiss Stereomikroskop SV 11 Apo, das 100-fache Vergrößerung in exzellenter Qualität liefert. Zugegebenermaßen gehört dieses Gerät nicht zur Normalausrüstung eines Fotografen, aber es ist hier anzumerken, dass dieses Gerät lediglich zur Interpretation und nicht zur Erzeugung der Auflösungsbeispiele eingesetzt wird.“
Testergebnisse von Diafilmen, die bei Zeiss getestet wurden (veröffentlicht in den Zeiss Camera Lens News Nr 17 und 19; Tests durchgeführt von K. Müller; Fehlermarge +/- 10 %; Objektkontrast 1:32 ):
- Kodak Ektachrome E100VS: 130 Lp/mm
- Fuji Velvia 50: 160 Lp/mm
- Fuji Velvia 100F: 170 Lp/mm
“Filmtest” weiterlesen ….
Ein einzigartiges Bildmedium
Das Diapositiv
Mitwirkende an diesem Text u.a.:
Henning Serger, Andreas Schmidt, Frank Seemann, Rolf Becker, Klaus Wehner, Hans Werner, Isabelle Chevalier, Tina Kahls, Michael Antora, Jan Hendrik Heuer, Gerd Mayer, Klaus Henken, Martin Müller
Liebe Fotofreunde,
wir möchten Euch mit der folgenden Zusammenstellung einen Bestandteil der filmbasierten Fotografie näher vorstellen, der in vielen seiner Eigenschaften einzigartig ist: das Diapositiv.
Über ein Dutzend unserer erfahrensten Fotografen haben gemeinsam für Euch im folgenden die wesentlichen Charakteristika der Fotografie mit Diapositivfilm zusammengefasst:
1. Bildqualität:
1) Körnigkeit, Auflösung und Schärfe:
Das feinere Korn der Diafilme liegt in den Emulsionen und der Umkehrentwicklung begründet. Die Silberhalogenid-Kristalle in der Emulsion sind i.d.R. niDiafilme weisen eine feinere Körnigkeit, sowie eine deutlich höhere Auflösung und bessere Konturenschärfe auf im Vergleich zu Negativfilmen gleicher Empfindlichkeit.cht alle gleich groß. Es befinden sich größere und kleinere Kristalle in der Emulsion. Bei der (Erst)Belichtung des Umkehrfilms reagieren überwiegend die größeren Kristalle, und die kleineren nur in geringerem Ausmaß. Beim Bleichen und Klären wird dieses erste, vorwiegend aus den größeren Kristallen gebildete Bild dann entfernt. Für die Zweitentwicklung und die Bildung des positiven Bildes bleiben dadurch überwiegend die kleineren Kristalle übrig. Dadurch entsteht ein feinerer Körnigkeitseindruck.
“Diafilme” weiterlesen ….
Photographieren wie Anno Dazumal
Rollei – eine traditionsreiche deutsche Marke und Symbol für optische, mechanische und später auch elektronische Spitzenqualität. Bereits 1920 von Paul Franke und Reinhold Heidecke in Braunschweig gegründet, wuchs das Unternehmen in wenigen Jahren schnell auf eine mehrere hundert Köpfe umfassende Belegschaft an.
“Rolleiflex – Baujahr 1937″ weiterlesen ….
Die Profi-Canon
 Bild 01 – Die F-1N mit Standardsucher – manuelle Nachführmessung
Als ich mir die Canon F-1 N 1981 zulegte, war die Typenbezeichnung Canon F-1 schon Legende und stand für mich für Zuverlässigkeit und Robustheit,die man von der alten F-1 schon gewohnt war.Die Kamera begleitet mich nun schon die Hälfte meines Lebens ohne Ausfall oder sonstige Zickereien, keine meiner anderen Kameras vermittelt mir beim Fotografieren diese einzigartige Haptik und Sicherheit. Das damalige Misstrauen der Profifotografen gegenüber Elektronik in Profikameras begegnete man bei Canon, indem man das Gehäuse und die Bedienelemente gegen Spritzwasser und Feuchtigkeit abdichtete,und die Elektronik nochmals gesondert mit Spezialkunststoff versiegelte.
“Canon F-1 N” weiterlesen ….
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