Hans-Dieter Hunger hat geschrieben:
Gut gelagert halten es die Baryts normalerweise lange aus: Ein Agfa oder Orwo usw. sind nach 10 Jahren oder länger höchstens mit kleiner Gradiationseinbuße gut verwendbar. Gerade die Rekords erzielen in der Bucht Höchstpreise.
Wie ist das nun bei neueren Produktionsdaten? Habe mal gehört, daß da in den 90 er Jahren eine Umstellung bei der Herstellung erfolgte.
Fakt ist, daß ich Papiere habe, die keine 10 Jahre alt sind und einen üblen Grund-Grauschleier aufweisen. Kann man dem abhelfen? Durch Zusätze?
In Lith-Chemie arbeiten sie jedoch einwandfrei.
VG
Für die Haltbarkeit unbelichteten Papiers müßte mMn allein die Schicht verantwortlich sein. Die alten Papiere waren festgraduiert. Nun gibt es auch moderen Baryt-Papiere mit variabler Gradation. Auf die wird dasselbe zutreffen wie für die PE-Kontrastwandelpapiere, Haltbarkeit um die drei Jahre. Im Gegenzug sehe ich keinen Grund, weshalb PE-festgraduiert nicht ähnlich lange in der Packung bleiben darf wie altes Baryt.
Mein Fazit: Die Verwendbarkeit unbelichteten Materials unterscheidet sich in fester/variabler Kontrast.
Die Langzeitstabilität der fertigen Bilder unterscheidet sich in PE/Baryt.