Hans Werner SToltenberg hat geschrieben:
Als Faustregel er auf die Lichter,das ist schon im Prinzip richtig,es kommt aber immer auf den Kontrastumfang an,mehr wie 3 Stufen hat ein Diafilm meistens nicht.
Wenn man z.b. sehr hellen Himmelsanteil hat zu 1/3 und 2/3 dunklere Motivanteile ginge eine messung auf die Lichter komplett in die Hose,ich messe in so einem Fall immer einen Mittelwert aus.
Aber auch da gibt es Unterschiede,so sollten sehr Farbintensive Filme wie z.b. Velvia oder Elite Extracolor,schon ziemlich genau belichtet werden,weniger Farbgesättigte Filme,wie der Sensia,oder Astia,sind da etwas weniger empfindlich.
Ich kann nur jedem Dia Anfänger raten einige Filme nach Sorte und Marke selber ausprobieren,und nach einiger Zeit bekommt man dann auch das richtige Gespür für seinen Film.
... das kann ich bestätigen.
Alles richtig, aber um eigene Erfahrungen kommst du nicht herum. Gerade bei Kandidaten wie dem Velvia 50 ist Erfahrung hilfreich und Sorgsamkeit geboten. Wichtig ist darüberhinaus der Einsatzzweck deiner Dias. Meine Erfahrung hat ergeben, daß hervorragend projezierte Dias (Leica Pradovit) im Scan (Nikon V ED) etwas zu dunkel erscheinen. Der Unterschied ist nicht enorm, aber in Grenzfällen kann er entscheidend sein. Gerade bei Scan sollte man zu dunkle Dias vermeiden.