Nick Hermanns hat geschrieben:
Hallo Martin,
so interpretiert ist der Hinweis auf den Vorbesitzer beim Kauf eines gebrauchten Imacon nachvollziehbar. Wobei ich nach wie vor denke, dass der Kreis der privaten, gelegentlichen Anwender (der "betuchten Amateure") eher klein sein dürfte. Und die wenigen werden das Ding vermutlich eher behalten als es für ein paar Euro in die Bucht zu werfen.
Es geht ja nicht unbedingt um die Geräte aus privater Hand, für die vermutlich auch kein Wartungsvertrag abgeschlossen wurde. Ein regelmäßig gewartetes Gerät sollte zumindest "mechanisch" im feinsten Zustand sein und kein Grund zur Beunruhigung. Den 949 einer Agentur aus unserem Dunstkreis hab' ich z.B. knapp "verpaßt". Da liefen nur alle Jubeljahre mal Scans drauf, wenn der Etat oder Zeitdruck keinen Gang in die Litho ermöglichten. Der wurde regelmäßig gewartet und sah auch aus wie geleckt. Ein gewerblicher Händler hat den Jungs das Dingens dann inkl. aller Halter (kompletter Satz), Software und allem was dazu gehört für 1.000,- € abgenommen .. und hat das als "Freundschaftsdienst" deklariert .. alldiweil analog mausetot ist und sie das Gerät vermutlich nie wieder los würden
Nick Hermanns hat geschrieben:
Farge zur ICE: hast Du einen signifikanten Qualitätsunterschied zwischen Scans mit ICE und denen ohne?
Ich habe es mal verglichen und fand die durch ICE auftretende "Unschärfe" praktisch nicht sichtbar.
Ich muss gestehen, dass ich diesbezüglich den Kopf sehr schnell in den Cybersand gesteckt habe. Meine ersten Vergleiche nach Erwerb des Scanners ergaben vereinzelte Artefakte, verschwundene Details und ein generell weicheres "Bild". Möglicherweise würde ich anders urteilen, wenn ich dem gründlicher nachgegangen wäre .. deswegen dazu kein verbindliches Statement

Da ich es von den Trommelscannern ohnehin gewohnt bin die Vorlagen gründlich zu reinigen und in der EBV kurz drüberzuputzen spielte das auch keine große Rolle für mich .. und wie gesagt .. wer einmal ein Dia direkt aus dem Trockenschrank in' Scanner geschoben hat fängt schon an sich zu fragen, was beim Dienstleister bloß mit den Vorlagen angestellt wird.
Nick Hermanns hat geschrieben:
Trockenschrank und gewissenhafte Entwicklung sind natürlich immer sinnvoll... aber Farbe selber entwickeln finde ich eher lästig

. Und ich habe leider Filme, bei denen das Labor eben nicht ganz so ordentlich war.
Auch Farbe fand' ich spätestens mit der ATL 1000 ausgesprochen unaufwändig. Was ich nachvollziehen kann ist, dass irgendwann die Kette mit Entwickeln und Scannen so lang wird, dass es einen zu weit vom Photograpieren wegführt und wirklich nervt.
Grüße
